Erste Bilanz der Heizsaison 2025/2026: Heizenergieverbrauch insgesamt stabil – Kostenentwicklung regional unterschiedlich

Eschborn (ots) –

– Analyse der Monate Oktober 2025 bis März 2026 zeigt insgesamt stabilen Heizenergieverbrauch.
– Kostenentwicklung differenziert: Erdgas günstiger, Fernwärme nahezu konstant, Heizöl mit starkem Kostenanstieg im März.
– Aktuelle Energiekrise wirkt zeitverzögert – höhere Kosten voraussichtlich erst in der kommenden Heizsaison spürbar.

Der durchschnittliche Heizenergieverbrauch der Energieträger Erdgas, Fernwärme und Heizöl ist in der Heizsaison 2025/2026 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabil geblieben. Sowohl der nominale als auch der witterungsbereinigte Verbrauch weisen über diesen Zeitraum hinweg keine nennenswerten Veränderungen auf. Die aktuelle Energiekrise nimmt demnach noch keinen nachweislichen Einfluss auf die Heizkostenabrechnung der Heizsaison 2025/2026 – dieser ist jedoch für die Abrechnung der kommenden Heizsaison zu erwarten. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Energiedienstleisters Techem hervor, die auf den ausgewiesenen Werten der unterjährigen Verbrauchsinformationen für die Monate Oktober bis März basiert.

Ausgleichseffekte innerhalb der Heizperiode Oktober bis März

Die Betrachtung zeigt, dass der Heizenergieverbrauch im Saisonverlauf unterschiedlich ausfiel. Ein kälterer Januar mit entsprechend höherem Heizbedarf wurde durch einen außergewöhnlich milden März ausgeglichen. Auf Basis der unterjährigen Verbrauchsinformationen ergibt sich in der Gesamtbetrachtung der Heizperiode ein stabiles Bild: Der durchschnittliche Heizenergieverbrauch pro m² blieb sowohl nominal als auch witterungsbereinigt auf dem gleichen hohen Niveau der Saison 2024/2025.Auch wenn man nach Energieträgern differenziert, zeigt sich auf Grundlage der unterjährigen Verbrauchsdaten eine weitgehende Konstanz. Die Verbrauchsänderungen von Erdgas, Fernwärme und Heizöl bewegen sich jeweils innerhalb einer Spanne von rund ±1,5 %. Eine strukturelle Verschiebung zwischen den Energieträgern ist damit nicht erkennbar. Dies deutet auf ein insgesamt gleichbleibendes Nutzungsverhalten beim Heizen über alle Versorgungsarten hinweg hin.

Kostenentwicklung abhängig von Energieträger und Region

Bei den Heizkosten zeigt sich je Energieträger ein differenzierteres Bild. Für Erdgas ergibt sich im Vergleich zur Vorjahressaison ein durchschnittlicher Kostenrückgang von 2,7 %. Beim Heizöl gehen die durchschnittlichen Kosten mit 6,6 % im Zeitraum Oktober bis Februar zwar am stärksten zurück; ein plötzlicher Kostenanstieg von 20 % im März, der durch die aktuelle Energiekrise ausgelöst wird, reduziert diesen Effekt jedoch wieder. So ergibt sich insgesamt für Heizöl eine Kostenreduktion für den Zeitraum Oktober bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,7 %. Fernwärme bleibt mit einer leichten Kostensteigerung von 0,8 % nahezu konstant.

Obwohl die Kosten für die Heizsaison 2025/2026 auf Bundesebene rückläufig sind, zeigt die Auswertung regional teils deutliche Unterschiede: Nordrhein-Westfalen verzeichnete mit -4,4 % den stärksten Kostenrückgang. Auch in Hessen (-4,2 %) und Baden-Württemberg (-2,4 %) zahlen die Einwohner etwas weniger. Einen Kostenanstieg in der Heizkostenabrechnung verzeichnen wiederum Berlin mit +7,5 %, Brandenburg (+6,5 %) und Mecklenburg-Vorpommern (+5,2 %).

Transparenz als Grundlage für effizientes Heizverhalten

„Die Analyse der unterjährigen Verbrauchsdaten zeigt, dass Bewohnende mit ihrem verantwortungsvollen Heizverhalten einen spürbaren Beitrag zur Stabilisierung der Heizkosten leisten. Um diesen Effekt nachhaltig zu stärken, braucht es ergänzend effiziente Gebäude und moderne Anlagentechnik, die Energie intelligent nutzen und Einsparungen dauerhaft unterstützen“, sagt Matthias Hartmann, CEO der Techem Gruppe. Transparente Verbrauchsdaten, wie die unterjährige Verbrauchsinformation (https://www.techem.com/de/de/immobilienservices/verbrauchsinformation), spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie ermöglichen eine realistische Einordnung von Verbrauchs- und Kostenentwicklungen, machen Unterschiede sichtbar und schaffen eine belastbare Grundlage für gezieltes Gegensteuern. Auf dieser Basis lassen sich zusätzlich dann auch gezielte, digitale und geringinvestive Effizienzmaßnahmen ableiten. „Lösungen wie der digitale Heizungskeller (https://www.techem.com/re/de/digitale-Immobilienverwaltung/Digitaler-Heizungskeller) von Techem ermöglichen es, Heizungsanlagen im Bestand datenbasiert zu optimieren – mit spürbaren Effekten auf Kosten und Emissionen“, so Hartmann weiter. Als Serviceanbieter für smarte Gebäude unterstützt Techem Eigentümer und Nutzer dabei, auf Grundlage belastbarer Daten fundierte Entscheidungen zu treffen und Energie dauerhaft effizient einzusetzen.

Über die Methodik

Grundlage der vorliegenden Analyse sind anonymisierte unterjährige Verbrauchsinformationen aus insgesamt rund 639.972 Nutzeinheiten in Deutschland. Berücksichtigt wurden 283.633 Wohnungen mit Erdgasversorgung, 291.078 Wohnungen mit Fernwärme sowie 65.261 Wohnungen mit Heizöl. Ausgewertet wurden die für die Monate Oktober bis März ausgewiesenen Verbrauchswerte der Heizsaisons 2024/25 und 2025/26. Die Daten wurden zusätzlich witterungsbereinigt. Die Auswertung erfolgt durch das Techem Research Institute on Sustainability und kombiniert aktuelle unterjährige Verbrauchsinformationen mit langjährigen Vergleichswerten. Eine abschließende Aussage zu individuellen Heizkostenabrechnungen ist erst nach deren Erstellung möglich.

Mit den neuen Atlas-Formaten – Atlas Fokus, Atlas Prognose und Atlas Update – bietet Techem regelmäßig kompakte Analysen zu aktuellen Energiethemen als Ergänzung zur jährlichen Atlas Hauptstudie.

Über Techem

Techem ist ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Die Leistungen des Unternehmens decken die Themen Energiemanagement und Ressourcenschutz, Wohngesundheit und Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit über 4.300 Mitarbeitenden in 18 Ländern aktiv und hat mehr als 13,5 Millionen Wohnungen im Service. Techem bietet Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Wärme und Wasser in Immobilien sowie regenerative Versorgungskonzepte und -lösungen an. Als ein Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbrauch in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und die digitalen Prozesse in Immobilien weiter voran. Moderne Multisensorgeräte sowie Funkrauchwarnmelder mit Ferninspektion, ein Messstellenbetrieb, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie Leistungen rund um die Verbesserung der Trinkwasserqualität in Immobilien ergänzen das Lösungsportfolio für die Wohnungs- und Gewerbeimmobilienwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.techem.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn (https://eur03.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.linkedin.com%2Fcompany%2Ftechemde%2F&data=05%7C02%7CPeter.Jerabek%40techem.de%7Ce946f5d1163841b68c7708de9af587ad%7C47cece2d9b09468094f4f2df4c683a38%7C0%7C0%7C639118576497052236%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=aIcAuCUgrjP6gNp3cclS4hQwBtdzU3N%2F%2BKjG0GJ4%2Fqo%3D&reserved=0).

Pressekontakt:
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Techem Energy Services GmbH
Telefon: +49 (0) 174 / 744-4137
E-Mail: [email protected] Bathe-Metzler
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Telefon: +49 (0) 1522 / 413-6702
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Quelle: ots

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