KI-Agenten im Alltag – jeder zweite Deutsche offen für Online-Shopping mit künstlicher Intelligenz / GfK-Studie: Vertrauen und Transparenz sind entscheidend

Frankfurt/Main (ots) –

– Smarte Einkaufsassistenten: Ein Drittel der Deutschen (34 %) nutzt bereits künstliche Intelligenz (KI) beim Online-Shopping; in der Generation Z liegt der Anteil sogar bei 58 %.
– Next Level Shopping: Drei Viertel (74 %) erwarten, dass sich KI-Agenten im Onlinehandel durchsetzen werden.
– Entscheidende Voraussetzungen: Vertrauen in die Sicherheit und volle Transparenz – Mastercard stellt die dafür nötige Technologie bereit.
– KI kauft klüger: Fast sechs von zehn (58 %) sehen Vorteile gegenüber menschlichem Einkaufsverhalten – wie den fortlaufenden Vergleich von Preisen, Qualität und Verfügbarkeit.

Die Deutschen stehen der nächsten Entwicklungsstufe im Onlinehandel offen gegenüber: Agentic Commerce. Laut der repräsentativen GfK-Studie Mastercard Payment Pulse kann sich jede:r zweite Befragte vorstellen, künftig Einkäufe und Zahlungen von KI-Agenten erledigen zu lassen – entscheidende Voraussetzungen sind Vertrauen in die Sicherheit und volle Transparenz. Schon heute nutzt ein Drittel der deutschen Internetkäufer (34 %) KI-basierte Funktionen beim Onlineshopping, in der Generation Z liegt der Anteil sogar bei 58 %. Dazu gehören neben Chatbots und Shopping-Assistenten zum Beispiel auch die virtuelle Anprobe von Kleidung per Augmented Reality, visuelle Suche nach Produkten oder personalisierte Produktempfehlungen. Und knapp die Hälfte der Nutzer:innen (45 %) hat bereits aufgrund von KI-Empfehlungen einen Einkauf getätigt, der ursprünglich nicht geplant war.

Mehrheit sieht Vorteile – Vertrauen bleibt zentrale Voraussetzung

Die Offenheit für KI-Agenten ist hoch: 58 % der Befragten können sich vorstellen, einen digitalen Assistenten im eigenen Auftrag Produkte auswählen zu lassen, 52 % würden ihn auch Zahlungen ausführen lassen. Als zentrale Vorteile nennen sie vor allem den fortlaufenden Vergleich von Preisen, Qualität und Verfügbarkeit, gefolgt von einer Arbeitserleichterung durch automatisierte Routineeinkäufe von Verbrauchsgütern. Jeder fünfte sieht es zudem als Vorteil, dass die KI Kaufentscheidungen nicht emotional, sondern faktenbasiert trifft.

Online-Shopper, die Zahlungen durch KI-Agenten offen gegenüberstehen, haben klare Prioritäten: Als wichtigste Voraussetzungen nennen sie einfache Nutzung und Kontrolle (30 %), Vertrauen in die Sicherheit (29 %) sowie Transparenz (25 %).

„KI-Agenten markieren den nächsten Schritt im digitalen Handel: Sie agieren im Auftrag der Konsument:innen und machen Online-Shopping einfacher, schneller und intelligenter – indem sie Preise vergleichen, Angebote bewerten und Routinekäufe übernehmen“, sagt Nikolaus Trzeschan, Country Manager von Mastercard Deutschland. „Schon heute ist die Offenheit hoch, und drei Viertel der Menschen erwarten, dass sich diese Form des Einkaufens durchsetzen wird. Damit dieses Potenzial Realität wird, braucht es Vertrauen, Transparenz und klare Kontrolle über jede Transaktion. Genau hier setzt Mastercard an – mit Technologien, die es ermöglichen, dass KI-Agenten künftig sicher und nahtlos für uns bezahlen können.“

Agentic Commerce: Die Zukunft hat begonnen

Drei Viertel der Befragten (74 %) erwarten, dass sich KI-Agenten im Onlinehandel durchsetzen werden. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sind sogar fast neun von zehn (87 %) davon überzeugt, dass KI-Agenten künftig eine zentrale Rolle im Onlinehandel einnehmen.

Mastercard schafft die technologischen Rahmenbedingungen, um Zahlungen durch KI-Agenten sicher und nachvollziehbar zu ermöglichen – stets im Auftrag der Nutzer:innen und auf Basis ihrer individuellen Präferenzen: Erst Anfang Mai 2026 wurde in Deutschland die erste Transaktion über einen KI-Agenten erfolgreich realisiert. Mit Mastercard Agent Pay stellt das Unternehmen eine technische Infrastruktur bereit, die digitale Identitäten nutzt, um agentische Zahlungen sicher, zuverlässig und nachvollziehbar durchzuführen.

Early Adopter und Digital Natives treiben die Entwicklung

Besonders hoch ist die Akzeptanz unter den sogenannten Early Adoptern: 82 % dieser Gruppe sind offen dafür, KI-Agenten für ihren Einkauf zu nutzen – mehr als drei Viertel (77 %) würden ihnen auch Zahlungen im eigenen Auftrag anvertrauen. Fast neun von zehn Befragten (87 %) gehen von einem Siegeszug der KI-Agenten im E-Commerce aus, jede:r Zweite rechnet bereits innerhalb der nächsten zwei Jahre mit dem flächendeckenden Durchbruch.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Digital Natives: Drei Viertel der 18- bis 29-Jährigen erkennen klare Vorteile von KI-Agenten (76 %). Fast ebenso viele (72 %) können sich vorstellen, dass diese auch Zahlungen ausführen – vorausgesetzt, diese erfolgen sicher, transparent und im Einklang mit ihren Vorgaben. Wie bei der Gesamtbevölkerung bleibt auch hier Vertrauen in die Sicherheit (37 %) die wichtigste Voraussetzung für die Nutzung KI-gestützter Bezahllösungen.

Was ist Agentic Commerce? Agentic Commerce bezeichnet eine neue Form des digitalen Handels, bei der KI-basierte Agenten im Auftrag von Nutzer:innen Entscheidungen treffen und Transaktionen ausführen. Dazu gehören etwa das Suchen, Vergleichen und Auswählen von Produkten oder Dienstleistungen sowie deren Kauf und Bezahlung. Im Unterschied zum klassischen Online-Shopping, bei dem Menschen jeden Schritt selbst steuern, handeln KI-Agenten auf Basis eines vorab erteilten Mandats weitgehend eigenständig. Voraussetzung sind dabei klar festgelegte Regeln für Sicherheit, Autorisierung, Transparenz und Kontrolle, damit Nutzer:innen jederzeit nachvollziehen können, wie Entscheidungen zustande kommen und Zahlungen ausgelöst werden.

Über die Studie Mastercard Payment Pulse

Im Auftrag von Mastercard wurde mit dem GfK eBUS® eine repräsentative Stichprobe von 1.005 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren online befragt. Die Erhebung zur Studie Mastercard Payment Pulse fand im Zeitraum vom 2. bis 6. April 2026 statt.

Die Studie wird seit 2018 regelmäßig durchgeführt und erschien bis 2024 unter dem Titel Bezahlen als Teil des Einkaufserlebnisses. Mit der Umbenennung in Mastercard Payment Pulse wird die kontinuierliche Beobachtung von Trends im Bezahlverhalten seitdem unter einem neuen Namen fortgeführt.

Über Mastercard (NYSE: MA)

Mastercard stärkt die Wirtschaft und unterstützt die Menschen in mehr als 200 Ländern und Territorien weltweit. Gemeinsam mit unseren Kund:innen arbeiten wir an einer nachhaltigen Wirtschaft, in der jede und jeder erfolgreich sein kann. Wir bieten eine große Bandbreite an digitalen Zahlungsmöglichkeiten, die Transaktionen einfach, sicher, smart und leicht zugänglich machen.

Unsere Technologien und Innovationen, Partnerschaften und Netzwerke bilden eine einzigartige Kombination an Produkten und Lösungen, die Konsument:innen, Unternehmen und Behörden helfen, ihr volles Potenzial zu erreichen. www.mastercard.com

Pressekontakt:
Oliver Jonas
Director Communications Deutschland und Schweiz
[email protected]
Original-Content von: Mastercard Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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